Orgelwerke

Linz, Basilika Pöstlingberg

Neubau | III/30 | 2022

FERTIGSTELLUNG GEPLANT BIS 2022

Auf der Kuppe des Linzer Pöstlingberges thront weithin sichtbar die Doppelturmfassade der Wallfahrtskirche. Der überkuppelte Innenraum ist prachtvoll ausgeschmückt und besticht durch seine beschwingte, spätbarocke Architektur. Auf der Hauptempore soll eine neue Orgel errichtet werden, die der Bedeutung der Kirche klanglich und architektonisch ebenbürtig ist.

Es handelt sich um ein rein mechanisches Instrument mit drei Manualen und Pedal, das in seiner Grunddisposition (Hauptwerk, Rückpositiv und Pedal) barock ausgerichtet ist. Ein kleines schwellbares Unterwerk, intonatorisch in das Gesamtkonzept eingebunden, erweitert die musikalischen Möglichkeiten und dient einer optimierten Chorbegleitung.

Der Prospektentwurf ist auf eine harmonische Ergänzung des Kirchenraumes angelegt und lässt das Fenster in der Rückwand teilweise frei. Durch die verkleidete Pedalaufstellung in den hinteren Emporenecken kann das Hauptgehäuse relativ schmal bzw. flach ausgeführt werden. Die Details der Ornamentik werden durch eine Wiener Künstlerin gestaltet.

Disposition

I. Rückpositiv C-g3

  1. Gedackt 8'
  2. Principal 4'
  3. Rohrflöte 4'
  4. Nasat 2 2/3'
  5. Doublette 2'
  6. Terzflöte 1 3/5'
    Quinte 1 1/3' (Vorabzug)
  7. Mixtur 3-4fach 1 1/3'
  8. Dulcian 8'
    Tremulant

II. Hauptwerk C-g3

  1. Großprincipal 16'
  2. Principal 8'
  3. Flauto traverso 8'
  4. Viola da Gamba 8'
  5. Octave 4'
  6. Spitzflöte 4'
  7. Quinte 2 2/3'
  8. Superoctave 2'
  9. Terz 1 3/5'
  10. Mixtur 4-5fach 2'
  11. Fagott 16'
  12. Trompete 8'

III. Unterwerk (schwellbar) C-g3

  1. Rohrflöte 8'
  2. Salicet 8'
  3. Vox coelestis 8'
  4. Fugara 4'
  5. Oboe 8'

Pedal C-f1


       Principalbass 16' (Transmission)
 26. Subbass 16'
 27. Octavbass 8'
 28. Gedacktbass 8'
 29. Octave 4'
 30. Posaune 16'
       Trompete 8' (Extension)

 

Koppeln: RP-HW, UW-HW,
                 RP-P, HW-P, UW-P

mechanische Schleifladen