Orgelwerke

Hangzhou (China), Zhejiang Conservatory of Music

Neubau einer Konzertorgel (kleiner Saal) | II/19 | 2018 | Opus 1009

Die Provinzhauptstadt und Millionenmetropole Hangzhou liegt an der Mündung des Quiantang-Flusses im Osten Chinas. Auf einem 40 Hektar großen Areal wurde 2014 das Zhejiang Conservatory of Music fertiggestellt. Die Hochschule ist für 5.000 Studenten ausgelegt und bietet u.a. auch orgelmusikalische Ausbildungen an.

Mit den beiden 2018 durch unsere Werkstatt erbauten Orgeln für zwei der Konzertsäle des Konservatoriums steht den angehenden Organisten ein Instrumentarium zur Verfügung, das eine geeignete Voraussetzung zur Erfüllung der Unterrichts- und Aufführungszwecke  im solistischen Einsatz und Ensemblespiel schafft.

Bei der Intonation lag der Fokus auf einer farbig-differenzierten, warm-fülligen, mitunter orchestralen Klanggestaltung, die dennoch polyphone Klarheit und Strahlkraft besitzt. Gleichzeitig kommt das Klangkonzept der gut durchhörbaren Akustik mit kurzen Nachhallzeiten entgegen.

Das Gehäusedesign beider Instrumente ordnet sich der Raumarchitektur unter. Die Prospekte wirken vor allem durch die lebendige Linienführung der teilvergoldeten Pfeifen.

Die französisch-romantisch ausgerichtete Disposition (II/19) der Orgel im kleinen Saal bietet alle für ein breitgefächertes Repertoire erforderlichen Stimmen. Die Windladen des Grand-Orgue sind zentral angeordnet, flankiert vom diatonisch geteilten Pedale, während sich an der Rückwand der Schwellkasten des Récit befindet.

Audiomitschnitte des Einweihungskonzertes und Slideshow mit weiteren Bildern der Orgel:
M. Mangani: Colors from China
J. G. Rheinberger: Sarabande et Finale from Suite c-moll op. 149

Informationen zur Orgel im großen Saal finden Sie hier.

Modell Universitätscampus

Disposition

I. Grand Orgue C-c4

  1. Montre 8’
  2. Flûte harmonique 8’
  3. Bourdon 8’
  4. Prestant 4’
  5. Flûte à cheminée 4’
  6. Doublette 2’
  7. Fourniture 4f. 1 1/3’
  8. Trompette  8’

II. Récit expressif C-c4

  1. Flûte traversière 8’
  2. Viole de Gambe 8’
  3. Voix céleste 8’
  4. Flûte octaviante 4’
  5. Nazard 2 2/3’
  6. Octavin 2’
  7. Hautbois 8’
    Trémolo

Pédale C-g1

  1. Soubasse 16’
  2. Flûte  8’
  3. Bourdon 8’
  4. Basson 16’

Mechanische Koppeln:
I/Ped, II/Ped, II/I, Sub II (durchkoppelnd)

Mechanische Spieltraktur, elektrische Registertraktur mit Setzeranlage
Anzahl Pfeifen insgesamt: 1116

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