Orgelwerke

Bonndorf, St. Peter u. Paul

Renovierung der Späth-Orgel (1984) | II/32 | 2014

Die in den Jahren 1893-1900 von dem Offenburger Maler und Altarbauer Simmler geschaffene onamentale und ikonografisch geleitete Innenausstattung der Pfarrkirche Peter und Paul wurde 1900 mit dem von Wilhelm August Schwarz (1848–1912) gebauten pneumatischen Instrument vollendet.
Unsere Werkstatt hat 1984 als Opus 910 ein neues Instrument geschaffen. In das für seine damalige Zeit auffallend symphonische und universelle Konzept wurde das Gehäuse mit romanisch-byzantinischen Formen und etwa 14 Registern aus der Vorgängerorgel integriert.
Bei der aktuellen Renovierung wurde das Schwellwerk um eine durchkoppelnde Suboktavkoppel ergänzt und sämtliche Pfeifen mit der nun erweiterten stilistischen Kompetenz gründlich nachintoniert.
Zusammen mit einer leicht ungleichstufigen Temperatur ist nun eine zeitgemäße, äußerst vielseitige Orgel entstanden, die sich stilistisch hervorragend in das innenarchitektonische Gesamtkunstwerk einfügt.

Disposition

I. Hauptwerk C-g3

  1. Bourdon 16'
  2. Prinzipal 8'
  3. Großgedackt 8'
  4. Gemshorn 8'
  5. Oktave 4'
  6. Kleingedeckt 4'
  7. Oktave 2'
  8. Großmixtur 4f 2 2/3'
  9. Scharf 3f 1'
  10. Cornett 5f
  11. Trompete 8'

II. Schwellwerk C-g3

  1. Hellprinzipal 8'
  2. Gedecktflöte 8'
  3. Salicional 8'
  4. Voix celeste 8'
  5. Weitprinzipal 4'
  6. Spillflöte 4'
  7. Nazard 2 2/3'
  8. Flageolett 2'
  9. Terz 1 3/5'
  10. Larigot 1 1/3'
  11. Sifflet 1'
  12. Acuta 3f 1'
  13. Metalldulcian 16'
  14. Hautbois 8'
    Tremulant

Pedal C-f1

  1. Subbass 16'
  2. Oktavbass 8'
  3. Spitzflöte 8'
  4. Holzpraestant 4'
  5. Mixturbass 4f 2 2/3'
  6. Posaune 16'
  7. Trompete 8'

Koppeln: II/I, I/P, II/P, Sub II (durchkoppelnd), Super II/P